Mit der E-Card auf Reisen geschützt?

22. April 2009 von Nicole Zeilinger

Viele Österreicher glauben, dass sie allein mit der eCard auf Reisen und im Urlaub innerhalb der EU ausreichend geschützt wären.Ein großer Irrtum, der teuer zu stehen kommen kann.
Wir erlauben uns daher zu informieren:

  • Keine Kostenübernahme für einen Rücktransport oder Verlegungstransport – dDie Ambulanzen in vielen Touristenregionen sind privat und akzeptieren die eCard nicht.
  • Keine Kostenübernahme in Privatspitälern. Wenn überhaupt, Übernahme von Kosten nach österreichischen Kassentarifen.
  • Keine Ersatz für Besuchskosten Angehöriger zum Patienten.
  • Kein 24-Stunden-Notruf.
  • Keine Kontaktaufnahme mit Angehörigen zu Hause.
  • Keine Kontaktaufnahme mit dem Hausarzt.
  • Keine Auswahl des bestmöglichen Krankenhauses.
  • Keine Organisation und kein Beistand der Notfallzentrale.
  • Keine Übernahme von Such- und Bergungskosten.
  • Keine Überführung im Todesfall.
  • Kein Storno-Schutz.
  • Kein Ersatz bei vorzeitiger Rückreise für nicht genutzte Hotelaufenthalte.
  • Kein Ersatz zusätzlicher Rückreisekosten.
  • Kein Gepäck-Schutz.
  • Keine Deckung für Invalidität.
  • Kein Haftpflicht-Schutz.
  • Keinerlei Schutz außerhalb der EU, EWR und Schweiz.
  • Kein Schutz bei Flugversäumnis oder Flugverspätung.

Der Hauptverband der Sozialversicherungsträger sagt selbst:

“Ärzte wissen, dass man an kranken Touristen besonders gut verdient, auch in Österreich … Ich darf als Urlauber nicht erwarten, dass das Privathonorar im Ausland der Tarifposition eines österreichischen Kassenarztes entspricht … ich weiß, dass die Krankheit im Ausland oft unverschämt teuer kommt … es wird nur jener Betrag übernommen, der dem österreichischen Kassentarif entspricht” (Dieter Holzweber, Pressesprecher des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger in Österreich)

Die größten Risiken auf Reisen sind Krankheit und Unfall. Ein Tag Spitalaufenthalt kann 1.000 Euro und mehr, ein Rücktransport im Ambulanzjet bis zu 150.000 Euro kosten.

Ein Sturz von einem Elefanten in Thailand mit schweren Verletzungen im Vorjahr kam auf insgesamt 175.000 Euro, ein Bandscheibenvorfall auf Mauritius auf über 23.000 Euro. Beträge, die niemand anderer als die unglücklichen Reisenden selbst zu zahlen gehabt hätten, wären sie nicht entsprechend versichert gewesen.

Informieren Sie sich bitte rechtzeitig  bei uns über den umfassenden Komplett-Schutz. Denn Reisen ohne Reiseschutz ist wie Fahren ohne Sturzhelm.

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